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UGC Creator

// Für Creator

UGC Creator werden: was das ist und wie du anfängst

Ein UGC Creator produziert Fotos und Videos für Marken, die sie dann auf ihren eigenen Kanälen einsetzen. Tausende Follower brauchst du dafür nicht – wohl aber glaubwürdige Inhalte und klare Absprachen. So funktioniert es und so fängst du an.

Was ist ein UGC Creator?

UGC steht für „User Generated Content“, also Inhalte, die von Nutzern erstellt werden. Ein UGC Creator dreht im Auftrag einer Marke Videos und macht Fotos im natürlichen Stil eines echten Kunden: ein Unboxing, einen Produkttest, ein Tutorial, eine erste Reaktion. Die Marke veröffentlicht sie auf ihren eigenen Kanälen, in bezahlten Anzeigen oder auf ihren Produktseiten. Bezahlt wird der Creator für den Inhalt und die Nutzungsrechte – nicht für die Reichweite seines Profils.

UGC Creator und Influencer: der Unterschied

InfluencerUGC Creator
Wo der Inhalt erscheintAuf den Kanälen des InfluencersAuf den Kanälen und in den Anzeigen der Marke
Worauf es ankommtFollower und PublikumQualität und Glaubwürdigkeit des Inhalts
Was verkauft wirdReichweite beim eigenen PublikumDer Inhalt und das Recht, ihn zu nutzen
Großes Publikum nötig?Ja, oder zumindest ein sehr aktivesNein: Das Profil ist ein Schaufenster

Beides lässt sich verbinden: Viele Creator posten auf dem eigenen Kanal und räumen der Marke zusätzlich die Rechte am Video ein.

UGC Creator werden – Schritt für Schritt

1

Wähle deine Nischen

Fang mit dem an, was du kennst und wirklich nutzt: Kosmetik, Kochen, Technik, Haustiere. Marken suchen Menschen, denen man das Produkt in der Hand abnimmt.

2

Bau ein Portfolio auf

Drei bis fünf kurze Videos mit Produkten, die du schon zu Hause hast, reichen: ein Unboxing, ein Test, ein Vorher-Nachher. Hochkant, gut ausgeleuchtet, mit sauberem Ton.

3

Lerne die Formate, die Marken wollen

Ein Hook in den ersten Sekunden, das Produkt in der Hand, ein konkreter Nutzen, ein Call-to-Action. Versionen mit und ohne Untertitel, manchmal nur Rohmaterial.

4

Mach dich auffindbar

Ein Lebenslauf mit Nischen, Sprachen, Formaten und bisherigen Arbeiten, in dem Marken dich finden. Auf influencerfor.me ist er kostenlos.

5

Halte alles schriftlich fest

Vereinbare vor dem Dreh Lieferumfang, Korrekturschleifen, Nutzungsrechte und Honorar. Genau das unterscheidet Profis.

Was du vor dem Dreh mit der Marke klären solltest

Wie viel UGC wert ist, hängt vor allem davon ab, wie die Marke es nutzt. Diese Punkte gehören jedes Mal geklärt:

  • Lieferumfang: Anzahl der Videos oder Fotos, Länge, Format (hoch oder quer), geschnitten oder roh, mit oder ohne Untertitel.
  • Nutzungsrechte: auf welchen Kanälen die Marke den Inhalt nutzen darf (Social Media, Anzeigen, Website, Marktplätze), in welchen Ländern und wie lange.
  • Bezahlte Anzeigen: Will die Marke den Inhalt als Anzeige schalten oder über dein Profil ausspielen, muss sie das vorher sagen – das ist meist mehr wert.
  • Korrekturen: wie viele Änderungen im Preis enthalten sind.
  • Produkt: ob du es behältst, zurückschickst oder selbst kaufst.
  • Honorar und Fristen: Betrag, Zahlungszeitpunkt und Liefertermin.

Die Regeln, die gelten

Keine Bewertungen gegen Produkte

UGC ist keine Marktplatz-Bewertung: Rezensionen bei Amazon und Co. im Tausch gegen Gratisprodukte oder Rabatte verbieten deren Richtlinien.

Werbung wird gekennzeichnet

Erscheint der Inhalt auf deinem Profil, muss er als Werbung gekennzeichnet sein: „Werbung“, #ad oder die Entsprechung in deinem Land.

Nur wahre Aussagen

Zeig, was das Produkt wirklich kann. Gesundheitsversprechen, Ergebnisgarantien oder Vergleiche mit anderen Marken müssen mit der Marke abgestimmt und belegbar sein.

Wie dir influencerfor.me hilft

Auf influencerfor.me erstellst du kostenlos deinen Creator-Lebenslauf: Nischen, Sprachen, Länder, in die du dir Produkte schicken lassen kannst, Content-Formate und die Arbeiten, auf die du stolz bist. Marken aus deiner Branche, in Deutschland, Italien und ganz Europa, finden dich und bieten dir ihre Produkte an. Es gibt keine Mindestzahl an Followern und das Portal nimmt keine Provision.

Häufige Fragen zu UGC Creatorn

Nein. Die Marke veröffentlicht den Inhalt auf ihren eigenen Kanälen. Es zählt, wie das Video gemacht ist, nicht wie viele Menschen dir folgen. Dein Profil dient vor allem als Schaufenster.

Das hängt davon ab, wie viele Inhalte du lieferst, wie viel Schnitt sie brauchen und vor allem von den Nutzungsrechten: Ein Video, das ein Jahr lang in Anzeigen läuft, ist mehr wert als eines, das einmal gepostet wird. Viele starten mit Produkten als Gegenleistung, um ein Portfolio aufzubauen, und arbeiten dann gegen Honorar.

Ein aktuelles Smartphone, gutes Licht (ein Fenster reicht), ein Ansteckmikrofon, wenn du in die Kamera sprichst, und eine Schnitt-App. Fang mit dem an, was du hast.

Ja, und das ist ein Vorteil: Viele Marken verkaufen in mehreren europäischen Ländern und suchen Muttersprachler. Gib im Lebenslauf die Sprachen an, in denen du Inhalte erstellst.

Das hängt vom Land und davon ab, wie regelmäßig du arbeitest. Für gelegentliche Aufträge gibt es oft einfachere Lösungen; wird es regelmäßig, frag eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater.

Ja, für Creator und für Marken. Geld fließt nur zwischen dir und der Marke: Das Portal nimmt keine Provision.

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